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Freie Wähler gehen mit vielfältigem Team in die Kommunalwahl
Mammendorf. „Frischer Wind für Mammendorf“ ist das Motto der unabhängigen Gruppierung FW Mammendorf für die Kommunalwahlen im März nächsten Jahres. Ein vielfältiges Team bewirbt sich um die 20 Sitze im Gemeinderat. Es wurde eine Liste zusammengestellt, die das gesamte Altersspektrum abbildet. Viele neue Kandidaten verjüngen die Liste, während erfahrene und ältere Kandidaten umfassende politische Kompetenz einbringen. Mit 7 Frauen haben die FW den höchsten Frauenanteil aller Gruppierungen, die zur Wahl stehen.
Das berufliche Spektrum ist breit und reicht vom Betonbaumeister über die Krankenschwester, mehreren IT-Spezialisten, einem Pressesprecher bis zur angehenden Lehrkraft. Alle Bewerber sind ehrenamtlich tätig, bei Feuerwehr, Elternbeirat, Sportverein, Wasserwacht und weiteren Vereinen. Von den derzeit 4 Gemeinderäten der FW, treten Stefan Bauer, Thomas Holzmüller und Werner Zauser erneut an. Der langjährige 3. Bürgermeister Manfred Heimerl hört nach 18 Jahren auf. Ein kompetentes Team für die Wahl an den Start zu bringen ist wichtig, es gibt große Herausforderungen. Die kommenden Jahre sind von einer angespannten Finanzlage gekennzeichnet. Von den Steuereinnahmen müssen künftig bis zu 60% per Umlage an den Landkreis abgeführt werden. Das Ergebnis: von einem Euro bleiben nur 40 Cent im eigenen Haushalt. Für jeden Euro an Ausgaben im Ort braucht es 2,50 Euro an Einnahmen. Zwei Ziele nehmen sich die FW daher vor: die Einnahmen durch Schaffung weiterer Gewerbeflächen zu erhöhen und die Ausgaben im Haushalt gründlich zu durchforsten. Ein Kostenblock wartet beim Thema Schulhauserweiterung. Die FW sprechen sich grundsätzlich für einen Neubau aus, jedoch nur unter der Bedingung, dass er die Gemeinde finanziell nicht überfordert. Daher sind Alternativen zu prüfen, um fehlende Klassenräume bereit zu stellen.
Ein weiteres Kostenthema ist die bereits laufende Generalsanierung der Kläranlage. Laut Gesetz sind die Kosten von den Nutzern zu tragen, entweder durch höhere Gebühren oder Ausbaubeiträge. Nach Ansicht der FW sollen alle Bürgerinnen und Bürger die Chance erhalten, über die Art die Finanzierung abzustimmen. Die vor Jahren begonnene „Dorfentwicklung“ im Bereich der Bundesstraße dümpelt vor sich hin. Es braucht frischen Wind, um der innerörtlichen Entwicklung neue Impulse zu geben und die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen. Am Herzen liegt der Gruppierung auch das Neubaugebiet Nannhofen. Hier gibt es vielversprechende Ansätze mit einem innovativen Baukonzept Personen zu Wohneigentum zu verhelfen, die es sich sonst nicht leisten können. Zur Stärkung des Zusammenhalts im Ort sind die Vereine ein unverzichtbarer Bestandteil. Ihre Förderung, insbesondere bei der Jugendarbeit, hat für die FW daher hohe Priorität. An weiteren Themen gibt es keinen Mangel.
Sei es die Schaffung von Mietwohnungen, die Bürgerbeteiligung an den geplanten Windrädern der Stadtwerke oder die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Klarer Wille der FW beim letzten Thema ist, dass es nicht bei einer Planung bleiben darf, es muss auch eine Umsetzung der Nahwärmeversorgung erfolgen.
Die Liste: 1. Stefan Bauer, 2. Konrad Heiß, 3. Martin Denz, 4. Werner Zauser, 5. Philip Holzmüller, 6. Petr Lehr, 7. Albert Dobner, 8. Nicole Karpen-Klein, 9. Ralph Westenrieder, 10. Anja Biefel, 11. Nicolas Müller, 12. Sabine Dobner, 13. Tobias Heimerl, 14. Eva Müller, 15. Emanuel Prommersberger, 16. Christina Mielewczyk, 17. Werner Klement, 18. Theresa Bauer, 19. Thomas Holzmüller, 20. Renate Schmid.